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Burleske und frivole Chansons, Akrobatik, ein Nacktballett der leisen Art. Ein Erzähler sowie Originalmusik verfeinern die ästhetischen Tanzszenen zu einem Leckerbissen auf dem Büffet der Nachtrevue. Obwohl es doch merklich still wird, wenn „Sylvia Bertin“ ihren Leib, so schön wie Gott ihn schuf, durch die Reihen der Zuschauer schwingt. Die reichlich dargebotenen nackten Tatsachen kommen nie schlüpfrig oder schwülstig daher. Es wird vielmehr bewiesen, dass Erotik etwas mit Eleganz zu tun haben kann...
Berliner Morgenpost
Die engelsblonde Lady auf endlos langen Beinen spricht lieber von „Natürlichkeit“, nicht etwa von Emanzipation oder Girlism. Die Waffe in diesem Geschäft, sagt sie, sei natürliche Weiblichkeit: Direktheit und Schönheit schützen die Frau, und nackt wird sie verehrt - wie Anita Berber auch -, man muß sich nur das Recht dazu herausnehmen, weil wir ganz natürlich nackt und schön sind...
Ballett Tanz - Arnd Wesemann
Sexy Cooking-Nackttanz al dente - Seit zehn Jahren hat sich die Kleine Nachtrevue mit ihrem plüschigem Sixties-Interieur, den laubgrünen Wandbespannungen und dem geschwungenem Tresen unter schlangenschlanken Wandleuchten als Treffpunkt für Fans der erotischen Revue, der 20er-Jahre –Nostalgie und eines Genres etabliert, das Sylvia Schmid „literarisches Nacktballett“ nennt...
Tip Berlin
Schlag acht mutiert der Barkeeper zum Beleuchtungsmeister. Und die netten Damen, die einem zuvor so aufmerksam die Getränke ans Tischen brachten, gebären sich plötzlich ausgesprochen ordinär. Allerdings nur auf der kleinen Bühne, schließlich ist heute Theater angesagt in der Kleinen Nachtrevue. [...] Wer Zilles Damen des horizontalen Gewerbes belauscht, kann sicherlich Interessantes über die menschliche Spezies erfahren...
Berliner Morgenpost
Texte und Brüste wie Waffen - Zilles Hurengespräche im Theater - Der bissige Humor täuscht nicht über die erschütternden Verhältnisse hinweg. Zilles liebenswerten Alltagsgestalten die er in das Jahr 1913 zurück versetzt, tun mit ihren Hurengesprächen die existenziellen Abgründe der Zeit auf. Gleichwohl hat das Publikum genügend Anlass zum Lachen. Insgesamt ist die Musikalische Komödie sehenswert, nicht zuletzt wegen der beiden schlagenden Argumente von Gabi Flemig. Zilles Jargon hat zeitlosen Biss...
Märkische Allgemeine
Das Betreten der Kleinen Nachtrevue in der Schöneberger Kurfürstenstraße kommt einer Zeitreise gleich. [...] Schon am Einlass des winzigen Clubs mit der riesigen Bar und der kleinen Bühne grüßen 20er-Jahre-Schönheiten, stark geschminkt und mit Pagenkopf .Und noch ehe man an der ersten Sektschale nippt, entsteht die brodelnde Atmosphäre längst vergangener, sogenannter “goldener“ Zeiten. [...] Regisseurin und Nachtrevue-Betreiberin Sylvia Schmid hat Anita Berber in ihrer Theater-Tanz-Collage „Tänze des Lasters“ ein wahrlich würdiges Denkmal gesetzt....
Siegessäule
Das plüschig-mondäne Ambiente der Kleinen Nachtrevue ist vermutlich genau der richtige Rahmen für eine Hommage an die Pionierin des gepflegten „Striptanzes“. Hier lebt der Tingeltangel mit goldener Muscheldecke und langem Tresen: Federboa-Diseusen, Hollaender-Couplet, Nacktballett und Striptease- alles geht. Aber ohne Separees! You can look, but don´t touch!...
Zitty
Jetzt huscht die Königin der Boheme in der „Kleinen Nachtrevue“ wieder über die Bühne und läst das erahnen, was die 20er waren und was Anita Berber symbolisiert: ein aufregender und gefährlicher Tanz auf dem Vulkan...
Das Parlament
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